So langsam soll sich das Wetter ja erbarmen und uns nun doch endlich etwas wärmere Temperaturen bescheren. Da die Nächte bisher ja doch noch immer ziemlich kalt waren, hat sich die Beißlaune der Fische ja auch sehr in Grenzen gehalten. Kleinere Brassen lassen sich jetzt immer noch mit ein paar Brotflocken an der Stippe an der Oberfläche fangen. Bei wärmeren Temperaturen bieten sich größere Exemplare gerne eine Handbreit über dem Grund oder auch im tieferen Mittelwasser an. Leider kommen mit der Wärme dann aber auch häufig verpilzte und mit Ekzemen verunstaltete Exemplare mit an die Angel. Ebenfalls mit Brotflocken oder Mais lassen sich in der Hamburger Alster an einigen Stellen auch 20 bis 25 cm große Rotfedern angeln.
Mit dem wärmeren Wetter wird es wohl auch besser mit dem Angeln auf Aal in der Elbe.
Hier noch eine Information zum Verzehr von Fischen aus der Elbe:
In den letzten Jahren hat sich die Belastung der Elbe mit Schadstoffen deutlich verbessert. Bei den untersuchten Fischarten Brassen, Zander und Aale sind aber immer noch zum Teil überhöhte Grenzwerte zu finden. Besonders auffällig waren Quecksilberbelastungen beim Zander anzutreffen. Daher liegt die Empfehlung des Hamburger Instituts für Hygiene und Umwelt für den Verzehr von selbstgefangenen Elbfischen bei 1-2 Kilo monatlich.