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Popper: Fischfang mit dem richtigen ‚plop‘

Beim Angeln nach Raubfischen in einem stark bewachsenen Gewässer ist wohl der Popper die beste Köder. Das Besondere an diesem Köder ist die Form: Weil entweder der Kopf ausgehöhlt oder die Schaufel nach innen gewölbt ist, entsteht an der Wasseroberfläche ein klatschendes Geräusch, das dem Popper auch seinen Namen gegeben hat. Dieses Geräusch lockt Raubfische an, die knapp unter der Wasseroberfläche auf Beute lauern. Beispielsweise der Hecht. Da der Popper nicht in die Tiefe sinkt, passiert es kaum, dass sich der Köder in Wasserpflanzen verfängt oder gar verloren geht.

Wer mit einem Popper angelt, sollte auch die richtige Technik beherrschen. Nachdem der Köder auf der Wasserfläche aufgetroffen ist, wird an der Angel gezogen, um das Plop-Geräusch zu erzeugen. Zwischendurch sollten aber immer wieder längere Pausen eingelegt werden. Denn nur wenn sich der Popper kaum bis gar nicht bewegt, beißt der Raubfisch zu. Erfahrene Angler empfehlen: Es ist besonders wichtig zu warten, bis man den Fisch an der Angel spürt. Weil der Fang an der Oberfläche stattfindet, ist der Fisch nämlich oft schon zu hören, bevor er eigentlich zugebissen hat. Wer in diesem Moment zu schnell reagiert, geht möglicherweise ohne Beute aus.

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