Wer nicht immer nur um die Ecke zum Angeln gehen möchte, geht zusammen mit Freunden oder dem Partner auf eine erlebnisreiche Angelreise. Es gibt spezielle Angelreisen-Anbieter, die Angelreisen komplett mit Flug- oder Bahnreise und Unterkunft anbieten, oder mit eigener Anreise und einen Scout vor Ort, der in die besten Reviere führt. Natürlich kann man sich auch alleine oder zweit auf den Weg machen und ganz individuell entscheiden, wo man die Angel zu Wasser lässt.
Ein großes Angebot an Angelreisen findet man für die Region Mecklenburg-Vorpommern, im Gebiet Waren/Müritz und an der Ostsee. In diesem Bundesland finden Angler zahlreiche Angelreviere an Flüssen, Seen und am Meer. Ob vom Boot oder von Land geangelt werden soll, ist ganz nach persönlicher Vorliebe zu entscheiden.
Interessante Angelreisen werden auch nach Dänemark, Norwegen und Holland angeboten.
Fliegenfischer ziehen gerne die schnell fließenden Flüsse in Österreich, Slowenien, Kroatien und Bosnien vor.
Nach dem Balkankrieg hat sich in den Balkanländern ein reger Angeltourismus entwickelt, da hier noch eine sehr ursprüngliche Natur mit glasklaren Flüssen vorzufinden ist.
Angler, vor allem Fliegen-und Spinnfischer, finden zum Beispiel im Nordwesten Bosniens, gleich hinter der kroatischen Grenze, in den Flüssen Una, Unac und Klokott ein reichweitendes Angelrevier. Unterkünfte für einen Aufenthalt finden Angelfreunde in gut ausgestatteten Hotels der Stadt Bihac. Gerne stehen deutschsprechende Scouts den Anglern zur Seite, denn wer beim Angeln oder Fliegenfischen Erfolg haben will, sollte nicht auf die Hilfe eines erfahrenen Guides verzichten. Auch Kurse zum Fliegenfischen sind hier buchbar.
Auch in der Schweiz gibt es ausgezeichnete Angelreviere, zu denen sich eine Reise lohnt. In den Gebirgsbächen, Flüssen und Seen sind Bach-und Regenforellen, Äschen, Barben, Hechte und Seeforellen zu angeln.
Vom Kanton Bern bis in den Tessin sind zahlreiche, bekannte Angelreviere in der Schweiz zu finden. Ebenso beliebt ist auch der Rheinfall bei Neuhausen/ Schweiz bei Fliegenfischern.
Angeln in Mecklenburg-Vorpommern
Es gibt zahlreiche verschiedene Arten des Angelns, je nachdem welche Fische man angeln möchte, wo geangelt werden soll und mit welcher Ausrüstung geangelt wird.
In den Sommermonaten ist das Nachtangeln bei vielen Angelfreunden sehr beliebt. Wenn am Tag hohe Temperaturen herrschen, sind die Fische recht träge und beissfaul. Daher ist an einem heißen Sommertag wohl kaum mit einem guten Fang zu rechnen.
Plätze, die für das Nachtangeln ausgewählt werden, sollten möglichst schon vertraut sein, damit nicht eventuelle Stolperfallen auf dem Weg zu einem Unfall führen. Natürlich wird eine kleine Taschenlampe benötigt, um Montagen ausführen zu können. Damit die Hände frei bleiben, kann eine Kopflampe verwendet werden. Außerdem werden elektronische Bissanzeiger benötigt, die mit verschiedenfarbigen LEDs einen Anbiss anzeigen und eventuell zum Auffinden von Keschern und Ruten noch einige Knicklichter.
Der im Volksmund als Angelschein bekannte Fischereischein ist innerhalb Deutschlands die Voraussetzung, um in entsprechend dafür ausgewiesenen Gewässern zu angeln, beziehungsweise zu fischen. Unter Angeln wird hierbei das sogenannte Sportfischen verstanden, bei dem eine Handangel zum Einsatz kommt. Das Fischen hingegen bezeichnet den gewerbsmäßigen Fischfang mit dem Zweck der Weiterverarbeitung und dem Verkauf von Fischen und Krebsen.
An fast allen Gewässern sind auch Angelreviere zu finden. In Kanälen, Flüssen, Seen und im Meer können zahlreiche Fischarten geangelt werden.