News im Juni: Kormorane an Hamburgs Gewässer



An den Gewässern Hamburgs ist ein heißer Streit zwischen Anglern, Hundebesitzern und Naturschützern entbrannt. Hintergrund ist die Bitte an die Hundebesitzer, ihre Hunde auf den Spazierwegen rund um Elbe, Alster und Bille angeleint zu lassen, da zu dieser Zeit der Kormoran in den Uferzonen brütet.
Der NABU kürte den Vogel mit dem schwarzen Gefieder und dem langen Schnabel zum Vogel des Jahres und im Raum Hamburg ist es zudem verboten Kormorane zu schießen.
Nun sind aber Kormorane und Angler Erzfeinde und den Anglern ist es gerade recht, wenn der eine oder andere freilaufende Hund Jagd auf Kormorane macht.
Mühsam eingesetzte Fische in Teichen fischt der Räuber nämlich schnell wieder heraus.
Andere Leckerbissen für den Vogel sind Stint und Aal.
Nun sind die Fronten verhärtet und die ersten Angler traten mit Protest aus dem NABU aus.
Aber ist es denn nun wirklich so schlimm mit den Kormoranen? Wie sieht der Schadensnachweis aus?
In Hamburg befindet sich die größte Kolonie dieser Vögel auf der Billwerder Insel. Der Statistik nach ist der Bestand dort seit 2007 rückläufig. Im Jahr 2009 waren es gerade mal 187 Paare. Laut NABU vernichtet der Kormoran keine natürlichen Fischbestände. Die Situation an Teichen ist da schon brenzliger und es gilt Lösungen zu finden, damit kein wirtschaftlicher Schaden entsteht.
Mehr Informationen zu diesem Streitthema findet ihr auf den Internetseiten von NABU.

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Angelnews für den Monat Juni



So langsam soll sich das Wetter ja erbarmen und uns nun doch endlich etwas wärmere Temperaturen bescheren. Da die Nächte bisher ja doch noch immer ziemlich kalt waren, hat sich die Beißlaune der Fische ja auch sehr in Grenzen gehalten. Kleinere Brassen lassen sich jetzt immer noch mit ein paar Brotflocken an der Stippe an der Oberfläche fangen. Bei wärmeren Temperaturen bieten sich größere Exemplare gerne eine Handbreit über dem Grund oder auch im tieferen Mittelwasser an. Leider kommen mit der Wärme dann aber auch häufig verpilzte und mit Ekzemen verunstaltete Exemplare mit an die Angel. Ebenfalls mit Brotflocken oder Mais lassen sich in der Hamburger Alster an einigen Stellen auch 20 bis 25 cm große Rotfedern angeln.
Mit dem wärmeren Wetter wird es wohl auch besser mit dem Angeln auf Aal in der Elbe.

Hier noch eine Information zum Verzehr von Fischen aus der Elbe:
In den letzten Jahren hat sich die Belastung der Elbe mit Schadstoffen deutlich verbessert. Bei den untersuchten Fischarten Brassen, Zander und Aale sind aber immer noch zum Teil überhöhte Grenzwerte zu finden. Besonders auffällig waren Quecksilberbelastungen beim Zander anzutreffen. Daher liegt die Empfehlung des Hamburger Instituts für Hygiene und Umwelt für den Verzehr von selbstgefangenen Elbfischen bei 1-2 Kilo monatlich.

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